"WIR IN RIO" - ein Projekt des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport MV

Mit dem Projekt „WIR IN RIO“ will sich der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport MV langfristig für Inklusion, Miteinander, Wertevermittlung und Leistungsfähigkeit im Sport einsetzen. Ein unterstützenswertes Ziel!

Aktuell will „WIR IN RIO“ mit Blick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016, die Top-Athleten auf dem Weg nach Rio unterstützen und gleichzeitig die heimischen Nachwuchssportler fördern. Einige Athleten des Top-Team Rio haben sich bereits qualifiziert. Zu ihnen gehören die Judoka Ramona und Carmen Brussig und Radsportler Stefan Nimke (Paracycling). Für sie sind die Spiele in Rio nicht die ersten, aber die Teilnahme immer wieder „etwas ganz Besonderes“. Für Goalball-Nationalspieler Reno Tiede sind es die ersten Spiele. Mit der Qualifikation ist für ihn ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen, für den er hart gekämpft hat. Mitglied im Team Nachwuchs 2020/2024 ist Schwimmerin Maike Mau. Sie ist nach einem Motorradunfall querschnittsgelähmt und findet im Sport „ein tolles Betätigungsfeld, um die eigenen Leistungsgrenzen herauszufinden“. Sie träumt drei Jahre nach ihrem Unfall von einer Teilnahme bei den Paralympischen Spielen in Tokio 2020.

Im gemeinsamen Ringen um sportliche Höchstleitungen werden Menschen zusammengebracht, die Erfahrungen und Ressourcen aller Projektbeteiligten gebündelt und es wird eine Projektgemeinschaft geschaffen, die sich einander begegnet, den gemeinsamen Gedanken lebt und kommuniziert. Die Farbigkeit des Logos symbolisiert die Vielfalt der Menschen und Partner, die sich mit ihren Möglichkeiten individuell engagieren.

Der DEHOGA MV trägt diese Projektidee mit, gibt dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport MV im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten Unterstützung und drückt den Sportler/-innen für die anstehenden Wettkämpfe ganz fest die Daumen. Sport frei!