CDU-Fraktionsvorsitzender Daniel Peters spricht sich für den Erhalt der Minijobs aus
Die Diskussion um die Zukunft der Minijobs gewinnt weiter an Dynamik. Nachdem sich der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem DEHOGA Bundesverband und zahlreichen Wirtschaftsverbänden klar gegen eine Abschaffung oder Verteuerung der Minijobs ausgesprochen hat, kommt nun auch Unterstützung aus der Landespolitik.
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, positioniert sich in einer aktuellen Pressemitteilung deutlich gegen entsprechende Vorschläge der Rentenkommission.
„Die geplante Reform geht zulasten der Arbeitnehmer: Die zusätzlichen Kosten durch Umwandlung in reguläre Beschäftigung würden mehrheitlich die Arbeitnehmer tragen, ohne dass sie nennenswerte Vorteile bei der Rente hätten. [...] Die wichtigen Teile der Rentenreform liegen an anderer Stelle, die Minijobs müssen bleiben!"
Besonders hebt Peters die Bedeutung der Minijobs für Mecklenburg-Vorpommern hervor. Nach seinen Angaben nutzen rund 96.000 Menschen im Land diese Beschäftigungsform bewusst als flexible Möglichkeit zum Hinzuverdienst. Allein im Gastgewerbe sichern Minijobs mehr als 16.500 Arbeitsplätze und sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Personalplanung. "Die geplante Reform ist richtig und notwendig. Die Minijobs abzuschaffen ist jedoch der falsche Hebel. Der Minijob ist für die große Mehrheit kein Ersatz für Vollzeit, sondern ein freiwilliger Hinzuverdienst", betont Peters.
Auch der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern hatte zuletzt eindringlich vor den Folgen einer Einschränkung der Minijobs gewarnt. Gerade Hotels, Restaurants und Cafés sind auf flexible Beschäftigungsmodelle angewiesen, um saisonale Spitzen, Abend- und Wochenenddienste sowie Veranstaltungen zuverlässig abdecken zu können. Gleichzeitig ermöglichen Minijobs vielen Studierenden, Rentnerinnen und Rentnern, Eltern sowie Berufstätigen einen unkomplizierten und freiwilligen Zuverdienst.
Der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern begrüßt ausdrücklich, dass die Bedeutung der Minijobs zunehmend auch auf landespolitischer Ebene anerkannt wird. Der Verband wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass diese bewährte Beschäftigungsform erhalten bleibt und die Betriebe auch künftig auf flexible und praxistaugliche Arbeitsmodelle zurückgreifen können.
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