DEHOGA MV-Präsidium konstituiert sich – Auftakt in die neue Legislaturperiode

Mit seiner konstituierenden Sitzung ist das neu gewählte Präsidium des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern offiziell in die neue Legislaturperiode gestartet. Im Scan Hotel am Rostocker Stadthafen trafen sich die Mitglieder des Gremiums erstmals seit ihrer Wahl durch die Delegiertenversammlung, um zentrale Aufgaben zu verteilen und die inhaltlichen Schwerpunkte der kommenden Jahre festzulegen.

Präsidium DEHOGA MV
© DEHOGA MV / Dominic Mann-Sommer

In der rund siebenstündigen Sitzung wurden zunächst die Funktionen innerhalb des Präsidiums bestätigt beziehungsweise neu besetzt. Dabei gab es eine personelle Veränderung: Janet Schroeder wurde zur 1. Vizepräsidentin gewählt, behält die Zuständigkeit für die Themen Berufsbildung, Fach- und Arbeitskräftesicherung und übernimmt zugleich den Vorsitz der Fachgruppe Hotellerie. Sie folgt damit auf Carsten Willenbockel, dem das Präsidium ausdrücklich für sein Engagement als bisheriger 1. Vizepräsident dankte.

Als 2. Vizepräsidentin wurde Andrea Kuhn erneut bestätigt. Sie verantwortet weiterhin die Themen Arbeitsmarkt und Tarifpolitik.

Auch die weiteren Präsidiumsmitglieder setzen ihre Arbeit in den bisherigen Fachbereichen fort:

  • Lisa Felicitas Wehrmann – Marketing und Digitalisierung
  • Ralf Schlüter – Steuern und Wettbewerb
  • Witzan Schmidt – Clubs und Diskotheken
  • Andy Szabó – Fachgruppe Gastronomie
  • Carsten Willenbockel – Umwelt und Nachhaltigkeit

Lars Schwarz (Präsident) und Karl-Heinz Jahnke (Schatzmeister) wurden bereits auf der Delegiertenversammlung direkt in die Funktion gewählt. Mit dieser Aufstellung ist das Präsidium vollständig konstituiert und nimmt seine Arbeit für die neue Amtsperiode auf.

Neben der organisatorischen Aufstellung standen auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Verbandsarbeit auf der Agenda. Zu den zentralen Themen zählen weiterhin bundespolitische Fragen wie die Flexibilisierung der Wochenarbeitszeit sowie die Rückzahlungsforderungen im Zusammenhang mit den Corona-Wirtschaftshilfen.

Darüber hinaus wird sich der Verband in diesem Jahr verstärkt mit weiteren branchenspezifischen Anliegen befassen. Dazu gehört die steuerliche Gleichstellung von Clubs und Diskotheken mit Kulturveranstaltungen bei der Mehrwertsteuer auf Eintrittsgelder. Ebenso will sich der DEHOGA MV gegen eine Ausweitung kommunaler Bettensteuern sowie gegen die Einführung von Verpackungssteuern einsetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Verbandsstruktur vor Ort. Ziel ist es, Regionalverbände ohne gewählte Vorstände wieder zu aktivieren und gleichzeitig die positiven Entwicklungen in der Mitgliedergewinnung weiter auszubauen.

Mit klar verteilten Zuständigkeiten, einer vollen Themenagenda und großer Geschlossenheit startet das Präsidium des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern damit motiviert in die neue Legislaturperiode. Der Auftakt im neuen Scan Hotel am Rostocker Stadthafen war definitiv gelungen wir danken Gastgeber und Hoteldirektor Daniel Bojahr für die Gastfreundschaft und die Führung durch das Hotel.

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