FDP MV fordert reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen

Lobby-Arbeit des DEHOGA trägt Früchte

Die FDP unterstützt wiederholt die Forderung des DEHOGA nach einer Absenkung der Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie: Die aktuelle Regelung mit unterschiedlichen Steuersätzen von 7 und 19 Prozent wäre kompliziert, bürokratisch, streitanfällig und nicht mehr zeitgemäß, wie eine aktuelle Pressemitteilung der Partei verlauten lässt.

Dehoga Mv Fdp Sieben Prozent
© Andreas Prott - stock.adobe.com

Demnach fordern die Freien Demokraten wörtlich "einen einheitlichen Umsatzsteuersatz von 7 Prozent auf alle Speisen in der Gastronomie, unabhängig davon, ob vor Ort verzehrt oder mitgenommen wird. 23 EU-Mitgliedstaaten haben bereits reduzierte Umsatzsteuersätze für die Gastronomie. Deutschland muss nachziehen."

Auch bei der Argumentation bedient sich die Partei an den Formulierungen des DEHOGA:  "Es ist niemandem mehr zu erklären, warum ein Apfel und ein Wasser mit 7 Prozent besteuert werden, Apfelsaft aber mit 19 Prozent Umsatzsteuer. Und es gibt noch viel mehr Absurditäten. Ebenso sorgt die Unterscheidung zwischen 'hier essen' und 'mitnehmen' für unnötigen bürokratischen Aufwand. Zumal es schwer abgrenzbar ist, streitanfällig und längst an der Systematik vorbeigeht."

Statt immer weiterer Verkomplizierungen spricht sich die FDP für zudem für eine "echte Umsatzsteuer-Reform" aus. Viele Abgrenzungen wären völlig absurd geworden, die Besteuerung der Speisen könne nur der Anfang sein.

Diesen Beitrag weiterempfehlen:

Zurück zur Newsübersicht

Landtagswahl 2026
Wahlcheck

Wie muss die Landespolitik die Weichen stellen, damit Mecklenburg-Vorpommern auch künftig ein starker Tourismus- und Wirtschaftsstandort bleibt? Antworten auf diese zentrale Frage liefert der neue Wahlcheck des DEHOGA MV. Die umfassende Broschüre bündelt die zentralen Erwartungen, Forderungen und politischen Handlungsempfehlungen an die künftige Landesregierung.

Cover Wahlcheck