Jubiläum mit Signalwirkung: 20. Grünkohlessen im Zeichen von Tradition, Politik und GastroBurner
Mit dem 20. Mecklenburger Grünkohlessen hat der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Golfverband Mecklenburg-Vorpommern und dem SCHLOSS Fleesensee am 26. Februar 2026 ein besonderes Jubiläum gefeiert. Zwei Jahrzehnte Dialog, Genuss und politischer Austausch – dieses traditionsreiche Format hat sich längst als fester Jahresauftakt für das Gastgewerbe und die Tourismuswirtschaft im Land etabliert.
Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Einladung an den Fleesensee. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hielt ebenso ein Grußwort wie Landtagspräsidentin Birgit Hesse, die erneut die Schirmherrschaft übernahm. Das Grünkohlessen bot darüber hinaus im Anschluss wieder eine Plattform für Gespräche auf Augenhöhe – über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern.
Bereits der Empfang setzte ein sichtbares Zeichen: Vor der Eventlocation begrüßte der DEHOGA-Foodtruck „GastroBurner“ die Gäste mit Fingerfood in lockerer Atmosphäre. Damit rückte der Verband seine Ausbildungskampagne in den Mittelpunkt. „Mit dem GastroBurner zeigen wir, wie modern, kreativ und zukunftsfähig unsere Branche ist“, betonte DEHOGA-Präsident Lars Schwarz. „Nachwuchsgewinnung ist keine Randnotiz, sondern eine zentrale Zukunftsfrage. Wer heute Fachkräfte sichern will, muss junge Menschen begeistern – emotional, authentisch und sichtbar.“
Kulinarisch blieb das Jubiläum der Tradition treu und setzte zugleich auf starke regionale Partner. Im Zentrum stand der klassische Grünkohl aus der Landwirtschaft Fleesensee mit Kasseler, geräucherter Schweinebacke sowie Pinkel- und Rauchwurst, begleitet von gebratenen süßen Kartoffeln. Das Konzept unterstrich einmal mehr die Leistungsfähigkeit regionaler Wertschöpfungsketten im Gastgewerbe.
Inhaltlich standen erneut die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Themen wie Fachkräftesicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Planungs- und Investitionssicherheit sowie die internationale Positionierung des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern prägten die Gespräche. Beim Thema Internationalität stehen die hervorragenden Golfplätze Mecklenburg-Vorpommerns ganz besonderes im Fokus. Die Einrichtungen des Golfsports sind eine gutes Beispiel, wie regionale Wertschöpfung funktioniert – als Symbiose aus Golfanlage und regionalen Produkten verarbeitet in Clubhäusern und Golfhotels. DEHOGA MV-Hauptgeschäftsführer Matthias Dettmann ordnete ein: „Das Grünkohlessen ist weit mehr als ein gesellschaftlicher Termin. Es ist ein Austauschformat. Hier bündeln wir Argumente, formulieren Erwartungen an die Politik und stärken das Netzwerk der Branche. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten braucht es klare Positionen und einen engen Schulterschluss.“
Zum 20. Jubiläum wurde deutlich: Das Mecklenburger Grünkohlessen steht für Kontinuität und Verlässlichkeit. Es verbindet kulinarische Identität mit politischem Dialog und setzt zugleich Impulse für die Zukunft – nicht zuletzt durch die sichtbare Verankerung der Ausbildungskampagne GastroBurner.
Oder, wie es Lars Schwarz zusammenfasste: „Tradition verpflichtet. Nach 20 Jahren ist klar: Dieses Format lebt vom offenen Austausch – und von unserem gemeinsamen Anspruch, Mecklenburg-Vorpommern als starkes Tourismus- und Gastgeberland weiterzuentwickeln.“
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