Das Magazin für die Branche
LOKALanzeiger
Exklusive Einblicke in die Welt der Hotellerie und Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern: Der LOKALanzeiger ist nicht nur ein wichtiges Kommunikationsinstrument, sondern auch Verbandsorgan des DEHOGA MV. Das für Mitglieder des DEHOGA MV zugängliche Magazin erscheint zehnmal jährlich und hält Sie über aktuelle Branchenthemen auf dem Laufenden.
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Editorial
Kontinuität, Kraft und klare Kante – gemeinsam in ein entscheidendes Jahr
Liebe DEHOGA MV Mitglieder,
liebe Partner und Freunde des Gastgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern,
sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die zurückliegenden Wochen haben erneut gezeigt, wie stark, lebendig und zukunftsorientiert unsere Branche in Mecklenburg-Vorpommern ist. Allen voran war die GastRo 2025 ein voller Erfolg: Drei Tage voller Impulse, enger Austausch mit unseren Mitgliedern, konstruktive Gespräche und zahlreiche Inspirationen für die Zukunft unserer Branche. Die Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in MV hat bestätigt, was uns im DEHOGA MV ausmacht: Wir stehen zusammen – kraftvoll, klar und entschlossen.
Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Delegiertenversammlung. Mit maximalem Rückhalt haben die Delegierten mich erneut einstimmig zum Präsidenten des DEHOGA MV wiedergewählt – ebenso wurde mein gesamtes Präsidium geschlossen im Amt bestätigt. Wir sind dankbar für dieses starke Votum. Es ist ein mutmachendes Zeichen und ein Auftrag, weiter als Nummer 1 im Gastgewerbe unter anderem die starke und beständige Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen. Euer Vertrauen ist für uns Auftrag und Ansporn zugleich: Unsere erfolgreiche Verbandsarbeit konsequent fortzusetzen – für ein Gastgewerbe, das Haltung zeigt, Verantwortung übernimmt und seinen Platz als Leitökonomie dieses Landes behauptet.
Gemeinsam mit meinem hochmotivierten Präsidium werden wir auch weiterhin das tun, was unsere Aufgabe ist: Wir sind die Stimme der Branche und stehen für faire Rahmenbedingungen und die Interessen unserer Mitglieder politisch wie medial ein.
Emotional und zugleich historisch war die Verabschiedung von Ingrid Hartges, der langjährigen Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes. Ihre Rede war schlagkräftig, leidenschaftlich und inspirierend – ein kraftvoller Appell für unser Gastgewerbe und seine Zukunft. Mehrfacher, minutenlanger Applaus und stehende Ovationen zeigten: Mit ihr endet eine Ära. Ihr Einsatz, ihre Klarheit und ihr unerschütterlicher Kampfgeist werden uns weiterhin Leitlinie sein. Auf Bundesebene hat sie den DEHOGA maßgeblich geprägt, weiterentwickelt und viel erreicht – dafür sagen wir: Danke, Ingrid Hartges!
Seit Jahren kämpft sie unermüdlich für die 7% - auch an der aktuellen Kampagne „7 % auf Speisen haben einen Namen: DEHOGA“ hat sie einen besonderen Anteil. Doch die 7% tragen auch ihren Namen – denn ohne ihren Einsatz wäre es nicht zur reduzierten Mehrwertsteuer in der Hotellerie gekommen, einem der größten Erfolge unserer Verbandsarbeit.
Ihren Spirit nehmen wir mit – in unsere politische Arbeit, in unsere Gremien, in jeden Dialog, der vor uns liegt. Dass Ingrid Hartges unsere regionale Arbeit hierzulande nicht nur hervorhob, sondern im bundesweiten Vergleich lobte, macht uns stolz und bestärkt uns zugleich.
Denn der Dialog wird intensiver denn je: Das Jahr 2026 wird entscheidend. Die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wird maßgeblich beeinflussen, welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Branche künftig vorfindet. Wir werden die Parteien an ihren Positionen zu unseren zentralen Anliegen messen – und dabei nicht nur Mahner, sondern Motor bleiben: Sachlich, klar, konstruktiv und mit deutlicher Haltung.
Doch nicht nur die politischen Entwicklungen bei uns im Land, sondern auch im Bund werden maßgeblich darüber entscheiden, wie sich unsere Branche wirtschaftlich stabilisieren und weiterentwickeln kann. Mit großem Interesse blicken wir daher auf die ausstehende Entscheidung zur Mehrwertsteuer. Die 7 % sind und bleiben unsere zentrale Branchenforderung – nicht nur symbolisch, sondern als konkrete wirtschaftliche Entlastung in herausfordernden Zeiten. Wir kämpfen für Steuergerechtigkeit auf Speisen.
Der Unterstützung von Manuela Schwesig, die sich nicht nur bei unserem ersten Gastgewerbetag klar zur dauerhaften Absenkung der Steuer auf 7 % bekannt hat, dürfen wir uns dabei sicher sein. Wir werden hier und an allen anderen Fronten weiterhin entscheidender Treiber bleiben – kraftvoll und beharrlich. Ich werde zur entscheidenden Bundesratssitzung am 19. Dezember persönlich nach Berlin reisen, um bei der für uns so wichtigen Entscheidung dabei zu sein.
Zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein ertragreiches Weihnachtsgeschäft, ein friedvolles Fest, einen guten Rutsch und einen kraftvollen, positiven Start in das Jahr 2026.
Herzlichst, Ihr
Lars Schwarz
Präsident des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern
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