Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte

Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie hat zusätzlich das Inkasso für alle anderen Verwertungsgesellschaften (VG Media, ZWF, GWL und VG Wort) übernommen.

Auch im Jahr 2014 mussten der DEHOGA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter an über 15 Verhandlungstagen und zahlreichen Telefonkonferenzen mit verschiedenen urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften neue Tarife und Tarifveränderungen verhandeln. Hierdurch konnten noch weitere, erhebliche Kostensteigerungen für Verbandsmitglieder verhindert werden. Dennoch kommt es zu folgenden Veränderungen ab dem 1. Januar 2015:

Bereits im letzten Jahr im Rahmen der GEMA-Tarifreform konnte ja erreicht werden, dass sich die Erhöhungen bei Musikveranstaltungen mit Livemusik oder Tonträgermusik effektiv auf 6 Jahre und bei Musikkneipen und Discotheken auf effektiv 9 Jahre aufteilen. Für einige Betriebe greift daher ab dem 1. Januar 2015 die 2. Stufe der Tariferhöhungen. Alle weiteren Tarife erhöhen sich –bis auf die nachfolgenden Ausnahmen- grundsätzlich um 1,5 %.

 

Weitere Informationen zu GEMA Tarifen

GEMA-Tarif für Vervielfältigungsrechte

Der Tarif muss immer dann gezahlt werden, wenn selbst gebrannte CDs zum Einsatz kommen. Bisher betrug der Zuschlag 50 % auf die GEMA Vergütung. Die GEMA bietet jetzt den Gastronomen einen Jahrespauschalvertrag zu 50,00 € für 500 Vervielfältigungen (mit Nachlass und Mehrwertsteuer 42,40 €) an.

Achtung: Diskotheken und Clubs, evtl. auch Musikkneipen in den die Musik von einem Discjockey mitgebracht und abgespielt wird, sind von der Zahlungspflicht befreit. In diesen Fällen sind die Discjockeys Vergütungsschuldner.

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GEMA-Vereinbarung für DVB-T-Hotels

Die rechtliche Situation ist weiterhin ungeklärt, ob sog. DVB-T-Hotels, die die von Fernsehsendern digital-terrestrisch (DVB-T) verbreiteten TV-Programmsignale in ihren Hotelzimmern (mittels DVB-T-Zimmerantenne) empfangen, zahlungspflichtig sind. Nach Auffassung des DEHOGA besteht keine Zahlungspflicht, da der Hotelier weder eine Verteileranlage betreibt, mit der Sendesignale an die Fernsehgeräte weitergeleitet werden, noch Einfluss darauf hat, welche Programme empfangen und verbreitet werden.

Für die Zeit bis zur rechtlichen Klärung haben die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (hier ist der DEHOGA Bundesverband Mitglied) und die GEMA eine Vereinbarung getroffen. Die Einzelheiten finden Sie im beigefügten Merkblatt.

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Anmeldung von Veranstaltungen (z.B. Silvester)

Zum Jahreswechsel werden wieder viele Gastronomen und Hoteliers Silvesterveranstaltungen mit Live-Musik oder Tonträgermusik durchführen. Auch für diese Veranstaltungen gilt: die von der GEMA vertretenen Urheber haben nach dem Urheberrechtsgesetz einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung, wenn öffentlich Musik gespielt wird. Alle Details erläutert das DEHOGA Merkblatt.

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Einreichung von Musikfolgen bei der GEMA ist Pflicht

Beim Einsatz von Live-Musik, insbesondere auch bei Alleinunterhaltern, Barpianisten, Musikbands und Sängern,  kommt der GEMA-Tarif U-VK zur Anwendung. Der Veranstalter ist verpflichtet, nicht nur eine GEMA-Gebühr für Live-

Musikaufführungen zahlen, sondern er hat nach § 13b, Abs.2 Urheberrechtswahrnehmungsgesetz der GEMA nach der Veranstaltung eine Aufstellung über die bei der Veranstaltung gespielten Werke (Musikfolge) zu übersenden.

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